Staader Jugend bei der YES in Kiel-Schilksee

Unsere beiden SVS Jugendsegler Moritz Lichtwer und Max König waren in den vergangenen Tagen bei der YES 2026 (Young Europeans Sailing) am Start. Die Regatten wurden vor dem Olympiahafen Kiel-Schilksee ausgetragen und boten hochklassigen Segelsport mit großer internationaler Beteiligung.

Im 29er belegte Moritz Lichtwer gemeinsam mit seinem Steuermann Pollux Arnold (WYC) einen starken 28. Platz von den 88 29er-Teams.

Max König ging im 420er an den Start und segelte zusammen mit seinem Steuermann Nici Tröger vom BYCUE auf einen hervorragenden 27. Platz bei 90 teilnehmenden Teams. Mit diesem guten Ergebnis gelang den Beiden zudem die Qualifikation für die diesjährige Junioren-Europa-Meisterschaft in Litauen.

Max hat uns darüber hinaus wieder einen persönlichen Bericht mit seinen Eindrücken von der Regatta geschrieben – vielen Dank dafür! 

YES Regatta 2026 – 420er EM Qualifikation

Das die diesjährige YES Regatta in Kiel Schilksee uns so nervös machen kann, wussten wir im Voraus noch nicht. Insgesamt waren 90 420er und andere Bootsklassen wie 29er und ILCAs dabei. Mit viel Motivation und wenig Wind ging es für uns nach den Trainingstagen dort oben in die Rennen von unserer dritten Qualifikationsregatta für die WM und / oder JEM (Jugend EM). Wegen fehlendem Wind konnten die 420er und 29er am ersten Tag keine Rennen fahren und ich verbrachte den Tag an der Skimboardbahn mit einem Freund den ich noch aus dem Opti kenne. Am nächsten Tag kam aber etwas Wind und ich und Nici hatten ein gutes Gefühl, da der leichte Wind uns liegt. Nach einem guten Start mit freier Position konnten wir das erste Rennen mit einem 5. Platz in unserer Startgruppe vollenden und waren sehr zufrieden. Nach dem Rennen baute der Wind immer mehr ab und wir mussten lange warten. Als die ILCAs (Laser) dann auf ihrem Kurs mit den Rennen fertig waren, verlegte unsere Regattaleitung den Kurs zu ihnen, da dort etwas mehr Wind war. Nach etwas warten ging es weiter mit dem zweiten Rennen, welches wir als 7. beenden konnten. Das dritte Rennen war sehr gut wir konnten als linkstes Schiff starten und das Rennen sogar als 2er fertig fahren, jedoch hatten wir einen Frühstart (UFD). Wir ärgerten uns nicht arg über ihn, da wir in den Ergebnissen immer noch 5. U17 Team waren. Am nächsten Tag mussten wir erstmal lang auf Wind warten und konnten gerade so noch ein Rennen starten. Der Start verlief überhaupt nicht gut weswegen wir nur 23 wurden. Das verschlechterte unser Ergebnis stark und waren am Ende 27 von 90 (U17 ca. 7). Ich machte mir viele Gedanken wegen der Qualifikation. Kurze Zeit nach der Siegerehrung ging es an die Nominierung der Plätze. Wir wollen dieses Jahr zur JEM in Litauen, für welche es 5 U17 Plätze gab. Die Rangliste wurde nach und nach abgefragt und wir dachten erst wir schaffen es nicht. Doch dann fielen unsere Namen und wir freuten uns sehr stark, da die ganze Nervosität dann abfiel. Somit hatten wir uns gerade so qualifiziert und freuen uns auf Litauen.

Bericht: Max König